Türkiye Cumhuriyeti

Münih Başkonsolosluğu

Konuşma Metinleri

29 Ekim Cumhuriyet Bayramı Konuşması, 01.11.2012

Verehrte Gäste,


Ich möchte meine Rede mit einem Zitat von Goethe beginnen :

„Man feiere nur, was glücklich vollendet ist.“
Wir feiern heute mit Ihnen in froher Runde und festlicher Atmosphäre den neunundachtzigsten Gründungstag unserer Republik, die im Jahre 1923 (neunzehnhundertdreiundzwanzig) von Atatürk gegründet wurde. Wie sie alle wissen, war die Türkei nach dem, zusammen mit Deutschland, verlorenen ersten Weltkrieg von verschiedenen Nationen besetzt. Die aus den Aschen des Osmanischen Reiches, welches von den Großmächten im Jahre 1853(achtzehnhundertdreiundfünfzig) als „kranker Mann von Europa“ bezeichnet wurde, unter der Führung von Atatürk entstandene Türkische Republik zählt heute zu der 6.(sechsten) in Europa und zu 16. (sechszehnten) größten Wirtschafts¬¬macht der Welt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte Sie nicht mit langen Statistiken und mit der Geschichte unseres Landes langweilen. Denn ich denke, durch unsere guten Beziehungen mit Deutschland und insbesondere mit Bayern, kommen jedes Jahr über 1 Million Bayerische Touristen in die Türkei und lernen die einmalige Landschaft und die Leute in ihrer Eigenart kennen. Die Türkei mit ihrer Gastfreundlichkeit, dynmischen Tagesordnung, Enthuisiasmus und ihrer gelassenen Philosophie bezeichnet sich als ein Land, wo paradoxische Entwicklungen sich ereignen.

Liebe Gäste,

Ich möchte Ihnen für Ihr Kommen und in Ihrer Person der Bayerischen Staatsregierung danken. Außerdem möchte ich begrüßen, die sehr geehrten Vize president des Landtages, Abgeordneten , Erster Priester, meine chorkonsularischen Kollegen, und besonders Herrn Vahapzade von der GIWA Holding, Herrn Müller Menrad, der Firma BMW sowie Türk Telekom Gesellschaft sowie allen Beteiligten für Ihre Teilnahme und freundliche Unterstützung danken.

Verehrte Gäste,

Wir freuen uns sehr über das ständig wachsende Handelsvolumen zwischen der Türkei und Bayern, welches z.Z.(zur Zeit) 5 Milliarden Euro übersteigt. Des weiteren ist es auch sehr erfreulich, zu sehen, das die türkischen Bürger, die seit 50 (fünfzig) Jahren hier leben und Bayern als Ihre Heimat ansehen, große Forschritte in Bezug auf Teilhabe am sozialen Zusammenleben und grosse Fortschritte bei Integration geleistet haben. Man darf aber nicht vergessen, dass die größte Erwartung eines Menschen die Akzeptanz und die größte Angst Ablehnung ist. Hierzu erwarten wir von beiden Seiten die gleiche Unterstützung.

Als ich gegen Ende der 60er (sechziger) Jahre nach München kam, hat mich die grosse Wertschaetzung des Konzepts des “Botanischen Gartens” sehr beeindruckt. Ich versuche die “Kultur” Eigenschaft so zu definieren, dass die nicht einheimischen Baeume und Pflanzen wie in ihrem natürlichen Lebensraum am Leben bleiben können. In einem Land, wo die Botanischen Gaerten grosse Wertschaetzung geniessen, finde ich es auch erfreulich, dass die kulturelle Vielfalt immer mehr an Bedeutung gewinnt und die Toleranz and Akzeptanz für das Multi¬kulturelle auch jeden Tag wächst.

Meine Rede möchte ich mit einem Vers eines berühmten türkischen Dichters beenden: “ Das Leben ist wie ein Baum einzeln und frei und harmonisch brüderlich wie ein Wald.”

Ich wünsche Ihnen allen einen angenehmen Abend.